B4/ Brand Landwirtschaftliches Gebäude, Waldau

Alarmierung am Abend des Karsamstags über die große Schleife zum Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes in der Nähe des Schloßweihers im Ortsteil Waldau. Durch die deutlich zu hörenden Sirenen in allen Nachbarorten und durch unsere ausrückenden Fahrzeuge sowie die durchfahrenden Landkreis-Führungskräfte und die Fahrzeuge des Rettungsdienstes bekamen auch viele Bürger der Stadt die Alarmierung mit. Nicht wenige der Aktiven dachten bei der Meldung zuerst sicherlich an die großen Gebäude am Schloßgut Waldau. Auch die Leitstelle war von einer größeren Gefahr ausgegangen und alarmierte nach B4 zehn Feuerwehren und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung UG ÖEL aus Neustadt/WN, sowie mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes.

Beim Eintreffen der ersten Wehren stellte sich heraus, dass es "nur" um einen frei stehenden kleineren Schuppen von etwa 6 x 6 m in unmittelbarer Nähe des Weihers handelte, weit genug entfernt von anderen Gebäuden. Der größte Teil der Feuerwehren konnte daher nach kurzer Zeit die Einsatzstelle wieder verlassen. Bereits nach wenigen Minuten war das Feuer unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich noch länger hin.

Von unserer Feuerwehr waren die wasserführenden Fahrzeuge sowie mehrere Atemschutztrupps im Einsatz. Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz für uns beendet. Die Ortsteilfeuerwehr Waldau blieb noch vor Ort.

GS

Bericht und Bilder von Elisabeth Dobmayer auf onetz.de und im Neuen Tag:

Feueralarm während der Osternacht in der Benefiziumskirche St. Johannes Nepomuk

Großaufgebot an Feuerwehrleuten rückt in Waldau an

Riesenschreck am Karsamstagabend. Während der Osternachtfeier, die um 21 Uhr in der Benefiziumskirche St. Johannes Nepomuk begann, heulte im Ortsteil die Sirene. Kaum hatte die österliche Messe begonnen, rückten mehr als 70 Feuerwehrleute aus. In der Roggensteiner Straße brannte eine Scheune lichterloh.

Ein Anwohner in unmittelbarer Nähe entdeckte das Feuer in wenigen Meter Entfernung. Sofort alarmierte sein Sohn die Integrierte Leitstelle in Weiden, während er selbst zum Feuerwehrhaus lief und Alarm auslöste. Weil die Scheune direkt am Dorfweiher an eine größere Scheunenzeile grenzt, löste die ILS Großalarm aus.

Zehn Feuerwehren aus Waldau, Vohenstrauß, Altenstadt, Kaimling, Lennesrieth, Lerau, Oberlind, Roggenstein, Muglhof und Waldthurn rückten an und nahmen um den Dorfweiher Aufstellung. Mit einer etwa 120 Meter langen Schlauchleitung vom Dorfweiher und Hydranten sowie Tanklöschfahrzeug brachten die Einsatzkräfte das Feuer sofort unter Kontrolle. Einige Trupps rückten dazu mit schwerem Atemschutz vor.

Wie sich herausstellte handelte es sich um einen Holzschuppen, in dem Brennholz und ältere landwirtschaftliche Gerätschaften lagerten, die durch die Flammen gänzlich vernichtet wurden. Durch die Eterniteindeckung kam es zu explosionsartigen Knallgeräuschen. Die Notärzte Dr. Ernst Kirschsieper aus Pleystein und Werner Duschner aus Waidhaus brauchten nicht einzugreifen, da sich niemand verletzte, berichtete BRK-Einsatzleiter Marco Rappl, der mit zwei Rettungswägen anwesend war.

Kreisbrandinspektor Johann Rewitzer der mit den Kreisbrandmeistern Martin Weig, Thomas Kleber und Christian Demleitner am Brandort war, zeigte sich erleichtert, dass durch das schnelle Eingreifen Schlimmeres verhindert werden konnte.

Die Polizeibeamten aus Vohenstrauß nahmen umgehend die ersten Ermittlungen auf, die in alle Richtungen gehen. Da sich keine elektrische Versorgung im Schuppen befand, kann aller Wahrscheinlichkeit nach ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Der Sachschaden dürfte im unteren vierstelligen Bereich liegen.


Einsatzart Brand
Alarmierung Funkwecker, große Schleife
Einsatzstart 31. März 2018 21:06
Einsatzdauer 01:30
Fahrzeuge MZF
KdoW
TLF 16/25
DLK 23/12
V-LKW
LF 20/16
Alarmierte Einheiten FF Waldau
FF Altenstadt b. Vohenstrauß
FF Kaimling
FF Lennesrieth
FF Lerau
FF Oberlind
FF Roggenstein
FF Waldthurn
FF Vohenstrauß
FF Muglhof
UG ÖEL