Alternative Antriebe - Elektrofahrzeuge u.a.

25. November 2019

Die traditionelle Objektbesichtigung am letzten Unterrichtsabend des Jahres fand diesmal im Gerätehaus zum Thema "Alternative Antriebe" statt.

Zunächst informierte Thomas Beierl über alternative Antriebe für Fahrzeuge - wie Gas (Flüssiggas bzw. Erdgas), Wasserstoff oder Elektro. Gas, insbesondere Flüssiggas - LPG - ist bereits weit verbreitet, meist umschaltbar auf Benzinbetrieb, Wasserstoff immer noch im Entwicklungsstadium (bei Unfällen ist aber mit Versuchsfahrzeugen zu rechnen), Elektrofahrzeuge sind immer häufiger unterwegs, und damit auch in Unfälle verwickelt. Beierl stellte die besonderen Gefahren und Probleme für die Feuerwehren bei einem Einsatz (Unfall oder Fahrzeugbrand) bei den verschiedenen Antrieben im Vergleich zu den bekannten Benzin-/Dieselmotoren dar. Gerade der Brand eines Elektrofahrzeuges bereitet den Feuerwehren große Probleme, da sich die Batterien nicht einfach löschen lassen. Als Beispiel diente dabei auch der Einsatz bei einem brennenden Gasfahrzeug auf der A6 vor zwei Jahren, bei dem durch das abgeblasene Gas weite Teile der trockenen Böschung in Brand gesetzt wurden (da unser Aktionsradius durch den Wildschutzzaun begrenzt war, musste die Feuerwehr Leuchtenberg zur Verhinderung der Ausbreitung des Böschungsbrandes auf den nahen Wald nachalarmiert werden).

Nach diesem theoretischen Teil ging es in der Fahrzeughalle weiter. Dort hatte Wolfgang Pröls vom benachbarten Autohaus Pröls ein gas-/benzinbetriebenes Fahrzeug, einen einzelnen Gastank und ein Elektrofahrzeug zur Besichtigung mitgebracht.

Insbesonders war das Elektrofahrzeug interessant, das wegen eines Unfallschadens im Frontbereich demontiert war, so dass ungehinderte Sicht auf den Elektromotor und die weiteren Aggregate gegeben war.

Wolfgang Pröls beantwortete alle Fragen der interessierten Kameraden.

Kommandant Dobmayer dankte abschließend Wolfgang Pröls für die Bereitschaft, sich mit seinen Fahrzeugen zur Verfügung zu stellen.

GS

Bilder: Feuerwehr